Didaktik aus der Sicht der Hirnforschung

Didaktik – einmal ganz anders: Die Sicht der modernen Hirnforschung auf Schulalltag und Universitätslehre

Wollten Sie Ihr Gehirn an die Menschheit verschenken, würde jeder der momentan lebenden 6 Milliarden Erdbewohner von Ihnen noch 20000 Synapsen bekommen. Ihre Speicherfähigkeit geht also gegen unendlich. Trotzdem geht uns doch so viel gelerntes Wissen verloren, warum? Unterricht ist ja im weitesten Sinne nichts anderes als ein Dialog mit fremden Hirnen, aber häufig ist gerade dieser Dialog in den Schulen und anderen Bildungseinrichtungen so unbefriedigend. Warum das so ist, und wie wir unseren Unterricht anders aufbauen können als bislang üblich, nämlich einmal betrachtet aus der Sicht der Hirnforschung, das soll Gegenstand dieses Seminars sein. 

Dazu gehört zum einen eine Einführung in die spannende Funktionsweise unseres Gehirns, dies ist alles andere als langmütig, da wir unser eigenes Gehirn, unsere „Lichtblicke“ im Leben wie auch unser vermeintliches „Versagen“  einmal aus einer ganz anderen Warte  betrachten können. Zum anderen möchte ich Ihnen ganz praktisch alternative Lehr- und Lernformen vorstellen und mit Ihnen zusammen anwenden: Angefangen beim Assoziationstraining, Memoriertechniken, Aufbau von Präsentationen (mit Bildbeispielen),  freie Rede, Transfer von Sprechhaltungen, um etwas spannend darzustellen, Schlagfertigkeitstraining sowie das leichte Erinnern von Texten mit Hilfe des Körpersprache (z.B. im Schauspielunterricht) und mit Hilfe des Stimmtrainings. Haben wir einmal verstanden, wie unsere und fremde Gehirne funktionieren, können wir im schulischen Alltag mit mehr Gelassenheit und mehr Verständnis unseren Mitmenschen begegnen.

 

      Empfohlen: zweitägig